Steinauswahl (nach Verwendungszweck)
Feuchtbereiche/Badezimmer
Wie wähle ich Stein für Verkleidungen in Feuchtbereichen (Badezimmer, Duschkabinen, Fundamente, Keller, Terrassen, öffentliche Bereiche usw.)
Innenböden (horizontale Innenverkleidung)
Für Böden in Feuchtbereichen können Sie Granit-, Marmor-, Schiefer- oder Travertinfliesen (seltener Sandstein oder geflammter Granit) in verschiedenen Größen wählen. Die Stärke kann zwischen 1-2 cm liegen. Matte, gebürstete oder antike Oberflächen werden empfohlen, da sie ein geringeres Rutschrisiko aufweisen. Spezielle Oberflächen (bossiert, sandgestrahlt, spaltrau und andere) sind bei der Pflege von Innenräumen unpraktisch.
Für Innenböden in öffentlichen Bereichen werden großformatige Fliesen gewählt. Standardgrößen (z. B. 60×30 cm und andere) sind ebenfalls eine Option und werden häufiger in privaten Bereichen verwendet. Für kleinere Badezimmer werden kleine, quadratische Fliesen empfohlen.
French-Pattern-Layouts werden für große Flächen gewählt, ebenso großformatige Fliesen. Glänzende Oberflächen sind pflegeleichter, werden jedoch rutschig, während matte oder nicht glänzende Oberflächen rutschhemmend sind, aber teurer in der Pflege. Der entsprechende Rutschhemmungsstandard ist R10 (z. B. Gemeinschaftsduschen, Garagen, Keller usw.).
Paneele werden für Böden nicht empfohlen, während matte, polierte oder antike Mosaike für Böden mit geringer Beanspruchung empfohlen werden (Privathaushalte).
Wände (vertikale Innenverkleidung)
Für Wandverkleidungen in Feuchtbereichen sind Untergrundvorbereitung und Kleberwahl wesentlich, da Haftungsprobleme auftreten können. In Bereichen mit anhaltender Feuchtigkeit und schlechter Belüftung besteht Schimmelgefahr. Fliesen jeder Größe und Oberfläche können verwendet werden. Eine Stärke von 1-2 cm ist geeignet/empfohlen. Naturstein mit hoher Porosität (Sandstein) sollte vermieden werden.
Die Wahl polierter Fliesen ist nicht nur optisch, sondern auch wegen geringerer Pflegekosten vorteilhaft. Bei Wandverkleidungen in öffentlichen Bereichen sollten Wandhöhe und mögliche Kondensation berücksichtigt werden.